© Reza Hossin Abadi

Der AK Friedenswissenschaft der HAW Hamburg ist Teil der Bundesweiten Initiative "Hochschulen für den Frieden - Ja zur Zivilklausel". Das Bündnis die Initiative "Hochschulen für den Frieden - Ja zur Zivilklausel" gründete sich im Geiste der Friedensbewegung im Mai 2011 anlässlich der zunehmenden Militarisierung und Instrumentalisierung von Bildung und Wissenschaft für Kriege. In ihr setzen sich Gewerkschaften, Studierenden- und Wissenschafts- sowie Friedensorganisationen für Hochschulen ein, die sich der Aufklärung verpflichten und damit ein gesellschaftlich verantwortliches Handeln ihrer Mitglieder sowie die kritische Reflexion der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeit fördern. Hochschulen als zivile Einrichtung müssen zu einer friedlichen und zivilen Entwicklung der Gesellschaft, zu Völkerverständigung und zur Humanisierung der Lebensverhältnisse weltweit beitragen.

Gerade in gesellschaftlichen Krisenzeiten ist es Aufgabe der Wissenschaft, aufklärend und erhellend gegen Kriegstreiberei, für sozialen Fortschritt und Frieden einzugreifen. Einer solchen verantwortlichen wissenschaftlichen Praxis und humanen Zielsetzung sollen sich die Hochschulen mit der Zivilklausel verpflichten. Dafür kommt es auf alle an: Das Forschen und Wirken für eine zivile Entwicklung der Welt ist die lebendige Alternative zur neoliberalen „Verkauf- dich! “-Propaganda und des damit einhergehenden Jeder-gegen-jeden. Die Bewegungen für Zivilklauseln bundesweit zeigen, dass eine solche kritische und humanistische Lebensweise entwickelt werden kann.

 

Zur Homepage der Initiative: http://zivilklausel.org/